Nur in der Freizeit taucht der neue Gemeinderat Gregor Kaufmann gerne unter. Als Politiker ist das Gegenteil der Fall: er freut sich auf viele Begegnungen mit anderen Menschen. Sein Ziel: Wolhusen soll ein lebens-und liebenswertes Dorf sein.

Seine Arbeit klingt im ersten Moment wenig prickelnd. Als Gemeinderat ist Gregor Kaufmann regelmässig an Sitzungen und diskutiert über Geschäfte und Strategien. Das sei aber extrem spannend, sagt Gregor Kaufmann: «Ich habe nun einen besseren Einblick in unser Dorf mit all seinen Herausforderungen.»

Sitzungen am Abend
Oft folgen am Abend für Gregor Kaufmann weitere Sitzungen, zum Beispiel mit der Wirtschaftsförderung oder der Umweltkommission. Begegnungen und Diskussionen mit anderen Menschen schätze er sehr, sagt Gregor Kaufmann. Es freue ihn deshalb auch, Vertreter von anderen Gemeinden zu treffen oder auch mal einem Jubilar zum 100. Geburtstag zu gratulieren.

Freiraum für Familien
Gregor Kaufmann schätzt das aktive Dorfleben in Wolhusen, das den vielen engagierten Vereinen und Gewerbebetrieben zu verdanken ist. Er sieht aber auch Herausforderungen. Im Dorfzentrum entsteht in nächster Zeit viel Wohnraum. Aus seiner Sicht brauche es dort etwas mehr Freiraum für Familien, Jugendliche und ältere Menschen. Auch wünscht er sich einen Zugang zur Kleinen Emme, die mitten durchs Dorf fliesst. Sein Ziel: „Wolhusen soll ein lebens-und liebenswertes Dorf sein.“

Geschäftsführer im Familienbetrieb
Sein Amt als Gemeinderat hat offiziell ein Pensum von 20 Prozent. Hauptberuflich ist Gregor Kaufmann Geschäftsführer von Kaufmann Elektro, einem Betrieb mit insgesamt zehn Mitarbeitenden. Gegründet haben das Unternehmen 1961 seine Eltern. Aktuell steht der Umzug von der Entlebucherstrasse ins Gebiet Bergboden an.

Familie und Sport
Gregor Kaufmann hat zwei Kinder: Sina (23 Jahre alt) und Noah (21). Er lebt mit seiner Partnerin Elke, einer gebürtigen Dresdnerin, in der Berghalde. In seiner Freizeit macht Gregor Kaufmann viel Sport, zum Beispiel geht er wandern und biken, „gerne mit Freunden und einem gemütlichen Abschluss“.  Durch seine Kontakte in diversen „Klübli“ hofft Gregor Kaufmann, dass die Menschen auf ihn zukommen. Er möchte erfahren, wenn irgendwo der Schuh drückt oder jemand eine tolle Idee hat. Denn: „zu einem aktiven Dorfleben können alle etwas beitragen.“