Der FC Wolhusen hat das letzte Spiel der Saison gegen Reiden 0:3 verloren. Dennoch bleibt Wolhusen in der 3. Liga – dank Schützenhilfe aus Aegeri.

Der Reidener Liberat Gashi kommt zu Fall. (Foto: FCW)

Wolhusen hat eine neue “Städtepartnerschaft”: Aegeri im Kanton Zug. Jedenfalls, wenn es um den Fussball geht. Wäre Aegeri aus der 2. Liga interregional abgestiegen, hätte es zu viele Mannschaften in der 3. Liga gehabt. Und dann hätte Wolhusen als zusätzliche Mannschaft von der 3. in die 4. Liga absteigen müssen. Hätte, zum Glück. Weil Aegeri nämlich drei Spiele in Folge gewann, bleibt die Mannschaft in der 2. Liga – und Wolhusen kann aufatmen.

Patrick Bösch gegen Adrian Brunner (Foto: FCW)

Reiden stärker

Wolhusen hätte den Ligaerhalt auch ohne Hilfe von Aegeri schaffen können. Allerdings durfte es im letzten Spiel keine Niederlage geben gegen den direkten Konkurrenten Reiden. Aber genau das passierte.

Das Tor zum Null zu zwei (Foto: FCW)

Adrian Stutz und Lorenzo Santas Cardaso schossen Reiden schon vor der Pause 2:0 in Führung. Der Spielstand und die heissen Temperaturen schienen die Wolhuser zu lähmen. Sie schafften es nicht, ein Tor zu schiessen. Reiden allerdings erhöhte in der 75. Minute durch Liberat Gashi sogar noch auf 3:0 – und das war denn auch das Schlussresultat.

Wolhusen schliesst die Saison nach dieser Niederlage auf dem 10. Platz (von 12) ab.

Sebastian Dettwiler (Nr. 20) gegen Elias Häfliger. (Foto: FCW)

40 Jahre für den FCW

Vor dem Match wurde noch ein “Urgestein” des FC Wolhusen geehrt: Fritz Schöpfer leistet bereits seit 40 Jahren viel (freiwilligen) Einsatz für den FCW – zum Beispiel als Speaker. Bravo!

FCW-Präsident Matthias Bürkli (links) und Sportchef Raphael Wyss (rechts) ehren Fritz Schöpfer für 40 Jahre Einsatz für den FCW. (Foto: FCW)

Infos und Fotos: Kurt Schöpfer / FC Wolhusen