Am Donnerstagabend wurde die neue Brücke über die Bahnlinie zum Weid-Quartier feierlich eröffnet. Wie damals bei der Teufelsbrücke wurde zuerst ein Geissbock darüber geschickt.

Organisiert wurde die Einweihung der Brücke vom Quartierverein Weid und Vertreterinnen und Vertretern des Heilpädagogischen Kinderhauses Weidmatt. Es waren praktisch alle AnwohnerInnen des Weidringes da, Vertreter der BLS, Vertreter des Gemeinderates Wolhusen, die Bauleitung und grosse und kleine Weidmättler.

Auch der göttliche Segen fehlte nicht, dieser wurde durch Adrian Wicki, Pastoralassistent, gesprochen und die Brücke mithilfe der anwesenden Kinder zünftig mit Weihwasser eingesegnet.

Adrian Wicki segnete die Brücke ein. (Foto: ZVG/Nadja Stadelmann)

Die beiden ältesten Quartierbewohner Margrith Blum und Paul Infanger trennten das rote Band durch und die Kinder eröffneten die Brücke auf Bobbycars und Trettraktoren und mit freudigen Juchzen.

Foto: ZVG (Nadja Stadelmann)

Peter Jaun (Präsident der Strassengenossenschaft Weidring) freute sich sichtlich über das bunte Treiben auf der neuen Brücke und meinte: «Eigentlich ist es schade, dass wir die Brücke für die Autos öffnen müssen. Sie sollte doch immer den Kindern gehören.»

Beim anschliessenden Apéro wurde auf die neue Brücke angestossen. Diese ist nach der viermonatigen Bauzeit nun fast doppelt so breit wie früher und hat neu auch ein Trottoir.

Foto: ZVG (Nadja Stadelmann)

Bericht und Fotos: Nadja Stadelmann