Drei Herren möchten Gemeindepräsident von Wolhusen werden: Ueli Lustenberger, Fredi Bigler und Bruno Duss. Wir stellen sie euch noch etwas näher vor – alle drei haben Fragen zu ihrer Person und ihren Ideen beantwortet. Die Interviews werden gestaffelt veröffentlicht.

Ueli Lustenberger (SVP), 49 Jahre, Landwirt & Gemeinderat

Für Wolhuserinnen und Wolhuser, die dich nicht kennen: Wer bist du?
Ich bin verheiratet mit Judith Lustenberger-Portmann. Wir haben vier Kinder: Xaver, Celine, Ruedi und Roman. Gemeinsam führen wir einen Landwirtschaftsbetrieb mit Milchproduktion mit dem Label «Bio-Suisse, Knospe» auf dem Steinhuserberg.
Wir bieten seit 2004 offene Hoftüren (www.stallvisite.ch) an, führen einen Eventraum für private Veranstaltungen und sind Gastgeber bei Swisstavolata (www.swisstavolata.ch).
Meine Hobbies sind Familie, Musizieren, Tiere und Natur, Politik, Skifahren und Wandern.
Seit 2012 bin ich Gemeinderat und seit 2016 Vizepräsident der Gemeinde Wolhusen.
Warum möchtest du Wolhuser Gemeindepräsident werden? Warum bist du gemacht für dieses Amt?
Meine Motivation, das Amt als Gemeindepräsident auszuüben, ist gross, weil mir die Tätigkeit bereits als Gemeinderat viel Freude bereitet, ich für unsere Gemeinde gerne Verantwortung übernehme und meinen Teil dazu beitragen möchte, dass Wolhusen eine attraktive Gemeinde mit hoher Lebensqualität ist und bleibt.
Durch meine politischen Erfahrungen im Gemeinderat, meine Kompetenzen, meiner Lebenserfahrung und Vernetzung bringe ich beste Voraussetzungen für dieses Amt mit.
Der Kontakt zur Bevölkerung und ein offenes Ohr zu ihr, sind mir sehr wichtig. In Erfahrung zu bringen, was die Anliegen sind, hilft, die Bedürfnisse und Hintergründe zu verstehen und auf diese einzugehen.
Verhandeln und Handeln sind meine Stärken, das heisst kompromissfähige Lösungen entwickeln und finden.
Was ändert sich, wenn du als Gemeindepräsident gewählt wirst?
Ich stelle mir eine intensivere Kontaktpflege mit regelmässigem Austausch mit der Bevölkerung vor, um Anregungen und Ideen aufzunehmen.
Es ist mir wichtig, das gute Dienstleistungsangebot der Gemeinde weiter auszubauen, und dass die Bevölkerung über aktuelle Geschäfte gut informiert ist.
Vieles läuft in Wolhusen gut.
Was gefällt dir an Wolhusen?
Wolhusen ist vielfältig und einzigartig. Viele Menschen engagieren sich in unserem Dorf und tragen dazu bei, dass das Zusammenleben an Qualität gewinnt.
Die Vereins-und Freiwilligenarbeit hält ein grosses Beziehungsnetz aufrecht. Auch kulturelle Angebote bereichern das Dorfleben.
Wolhusen ist ein bedeutendes Gesundheitszentrum in der Region.
Das Gewerbe in Wolhusen bietet uns alles, was wir zum Leben brauchen und ermöglicht uns regional zu versorgen.
Wolhusen ist zentral gelegen und gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Unser Dorf ist topografisch attraktiv und hat ein wunderschönes und abwechslungsreiches Naherholungsgebiet.
Wo siehst du Handlungsbedarf?
Eine regional gute Zusammenarbeit mit Gemeinden, Gemeindeverbänden und Institutionen ist für Wolhusen als Drehscheibe der Region wichtig und soll weiter verstärkt werden.
Die wichtigen Bauprojekte, die in der nächsten Legislatur anstehen, müssen gut begleitet und vorangetrieben werden.
Der Steuerfuss ist einer der höchsten im Kanton. Diesen gilt es zu optimieren, um Wolhusen attraktiv zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Welche Visionen hast du für Wolhusen?
Die Umfahrung wird wahr.

Die Wahlen sind am Sonntag, 29. März 2020! 


Hinweis der Redaktion von WerWasWolhusen:
Wir sind befangen, was die Wahl des Gemeinderates angeht – weil Fredi Bigler als Mit-Initiant von WerWasWolhusen selber für das Gemeindepräsidium kandidiert.
Wir haben uns schon bei der Gründung von Wolhusen zu politischer Neutralität verpflichtet. Was heisst das für die Berichterstattung rund um die Gemeinderatswahlen?
  • Wir stellen allen Gemeindepräsi-Kandidaten gleich viel Platz auf WerWasWolhusen zur Verfügung
  • Wir stellen die Kandidaten fürs Gemeindepräsidium in Interview-Form vor – und formulieren nicht selber.
  • Wir schalten keine Wahlwerbung.