Nun ist es definitiv: Bruno Duss wird neuer Gemeindepräsident von Wolhusen. Es haben sich bis zur heutigen Eingabefrist keine weiteren Kandidatinnen oder Kandidaten für das Amt gemeldet. Beim Gemeinderat bleibt es spannend – es kommt im Juni zu einem zweiten Wahlgang.

Den letzten freien Sitz im Wolhuser Gemeinderat machen zwei Männer unter sich aus, die beide Landwirte sind und auf dem Steinhuserberg wohnen: Ueli Lustenberger (SVP) und Hanspeter Streit (FDP).

Im ersten Wahlgang hatte Ueli Lustenberger für das Gemeindepräsidium kandidiert, hatte die Wahl aber deutlich verpasst. Nun tritt er nicht mehr für das Präsidentenamt, sondern als Gemeinderat an. Die ursprüngliche Gemeinderatskandidatin der SVP, Susanne Egli-Käslin, hat sich zurückgezogen, obwohl sie die Wahl im ersten Wahlgang nur knapp verpasst hatte. Ueli Lustenberger ist seit acht Jahren im Wolhuser Gemeinderat.

Ueli Lustenberger, SVP,(Foto: ZVG)

Die FDP tritt im zweiten Wahlgang mit Hanspeter Streit an. Er ist bislang nicht im Gemeinderat, bringt aber als Präsident der FDP Wolhusen und als Mitglied verschiedener Kommissionen ebenfalls viel politische Erfahrung mit. Neben der FDP setzt sich auch ein überparteiliches Komitee für Hanspeter Streit ein.

Hanspeter Streit, FDP (Bild: ZVG)

Der zweite Wahlgang für den Gemeinderat ist am Sonntag, 28. Juni 2020. Bereits definitiv gewählt sind die Gemeinderäte Gregor Kaufmann (CVP), Lisbeth Wicki-Blum (CVP) und Gemeindeammann Willi Bucher (CVP). Diese drei hatten schon im ersten Wahlgang im März das absolute Mehr erreicht.

Bruno Duss neuer Gemeindepräsident

Schon vor dem zweiten Wahlgang ist auch klar, dass der Parteilose Bruno Duss neuer Gemeindepräsident von Wolhusen wird. Er hatte im ersten Wahlgang deutlich mehr Stimmen gemacht als Ueli Lustenberger (SVP) und Fredi Bigler (FDP). Die beiden letzteren haben sich inzwischen entschieden, nicht mehr für das Amt des Gemeindepräsidenten anzutreten.